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Vom 1. bis 22. Oktober 2016 flog der Schulleiter, Sami Ben Mahmoud, nach China (Shanghai) um sich auf seinen kommenden grossen Wettkampf  "Taolu World Cup" vorzubereiten.

Drei Wochen lang trainierte er mit der Profi-Provinzmannschaft "Shanghai Wushu Team" - Athleten die vom chinesischen Staat für den Sport bezahlt werden und täglich nichts anderes tun als zu trainieren.
Täglich trainierte es also rund 6 Stunden (an bestimmten Tagen auch 8 Stunden) und war der einzige nicht-chinese in der Gruppe. Mit seinem kleinen chinesischen Vokabular, den Händen und Füssen, gelang es ihm mit den Athleten und Trainern gut zu kommunizieren.

"Das Training während diesen drei Wochen war einfach super. Ich habe mich schon vor dem Training in China auf dieses Training vorbereitet. 6 Stunden Training am Tag kann den Körper sehr belasten und so habe ich schon in der Schweiz begonnen zwei Mal am Tag zu trainieren, damit ich in China nicht zuerst eine Woche Muskelkater aushalten muss und die Zeit dort optimal nutzen kann. Während dieser Zeit galt folgender Ablauf: Essen, Training, Essen, Mittagsschlaf, Training, Nachtessen, Schlafen! Ein sehr repetitiver Tagesablauf der aber nötig ist um Fortschritte zu erzielen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, wurde vom Team sehr gut aufgenommen und konnte einige neue Kontakte knüpfen. In den nächsten drei Wochen werde ich mich in der Schweiz weiterhin auf den Wettkampf vorbereiten!" - Sami Ben Mahmoud

Der Wettkampf "Taolu World Cup" findet vom 15.-21.November 2016 in Fuzhou (China) statt. Teilnehmen dürfen nur die besten 8 Athleten der letzten Weltmeisterschaft (Sami - 7. Platz WM 2015) !

Was beutet Taolu? Wushu beinhaltet 2 Disziplen (oder zweit Arten von Kampfkunst); Sanda (Vollkontakt) und Taolu (Formen)

"Dass ich mich für so einen Wettkampf quailifiziert habe, hat mich sehr gefreut - es wird jedoch ein harter brocken sein nicht 8. zu werden. Die meisten Athleten stammen aus asiatischen Ländern und betreiben diesen Sport als Profisportler. Nichtsdestotrotz ist mein Ziel eine fehlerfreie Form zu zeigen und wenn es dann auch noch einen guten Rang gibt, dann werde ich total ausflippen (im positiven Sinn)! Überhaupt an diesem Wettkampf teilnehmen zu können ist für mich schon eine Bestätigung für die geleistete Arbeit über die letzten 10 Jahren und bedeutet mir sehr viel!" - Sami Ben Mahmoud